In westlichen, auch modernen Anleitungen zur Sexualität wird der Orgasmus meist sehr betont. Im Gefolge der Entdeckungen des Freud-Schülers und Begründers der Bioenergetik Wilhelm Reich, der auch den Charakterpanzer und den orgasmischen Reflex erstmals wissenschaftlich beschrieben hat, ist das verständlich. Die Fixierung auf den Orgasmus wurde unter Reichianern und anderen ganzheitlichen Therapeuten allerdings oft übertrieben. Es passt eben zum westlichen
Absichtslos oder voller Begehren?

Wie sich beides beflügelt, anstatt sich im Wege zu stehen Viele Menschen haben mit absichtslosem Sex erfüllende, vielleicht bahnbrechende Erfahrungen gemacht, nicht zuletzt dank Tantra. Endlich frei von der Jagd nach einem Ziel. Nichts mehr bringen oder leisten müssen. Der Energie folgen, miteinander spielen, ganz im Moment sein, wie wunderbar. Absichtslosigkeit scheint das Tor in dieses Wonderland zu sein. Sei
Auf den Orgasmus fertig, los!

Nein, da kommt die Frau einfach nicht mit. Liegt es daran, dass sie mehr will, als die Evolution für sie vorgesehen hat? Oder ist die zunehmende Unlust und sexuelle Frustration der Frau ein ernst zu nehmendes Symptom eines aus den Fugen geratenen Gleichgewichts? Der hohe Leistungsdruck unserer Zeit hat sich inzwischen auch in unseren Betten breitgemacht. Sex wird zu einer
Orgasmen und sexuelle Ekstase – Lob der ekstatischen Intelligenz

„Wir Männer täuschen uns beim Onanieren einen Orgasmus vor“, bemerkt der Schauspieler Joachim Krol im Film Keiner liebt mich von Dorris Dörrie aus dem Jahr 1994. Offensichtlich war es damals schon Diskussionsthema, dass Männer, wenn sie ejakulieren, die heilende Kraft und die Wonnen der ganzkörperlichen Orgasmen eher verpassen, entgegen dem Vorurteil, dass in konservativen wie auch modernen, liberaleren Kulturen eher die Frauen
Was haben Erfolg und Orgasmus gemeinsam?

Die etwas andere Erfolgsgeschichte. Vor ein paar Wochen hatte ich eine verblüffende Erkenntnis. Ein Peak – Erfolgserlebnis und ein Peak – Orgasmus sind enge Verwandte! Sie haben beide zwei Seiten: Werden sie gemacht, um etwas zu erreichen, machen sie mich nicht glücklich – im Gegenteil! Sie hinterlassen mich müde und leer. Dürfen sie aus dem absichtslosen Sein heraus entstehen, erfüllen
Der Zervix-Orgasmus 

Entspannte und tief verbundene ozeanische Weite des Gefühls. Der Orgasmus – lustvoller Höhepunkt, absoluter Sinnesrausch, Glücksgefühl voller Innigkeit und strömender Liebe, friedvolle Hingabe. Es gibt so viele und vielfältige Beschreibungen dieses Augenblicks oder dieser Zeitspanne und jeder und jede empfindet es anders. Allen orgastischen Erfahrungen allerdings ist gemeinsam, dass sie sich in einem Feld von An- und Entspannung, von Zielorientierung
Orgasmus als Freiheitsmaßstab

Sage mir, wie Du orgasmierst, so sage ich Dir, wie frei Du bist. Das Orgasmus-Thema ist multiversell. Es gibt verschiedenste Arten von Orgasmen und jeder Mensch hat seine ureigensten Erfahrungen damit: Von dringendem sexuellen Druckabbau bis zu ritueller Sexualmagie und darüber hinaus reicht das Feld. Damit verbunden ist oft eine große Bedürftigkeit und tiefe Sehnsucht nach Kontakt. Ich selbst bin
Der A-Punkt in der Vagina – das Tor in den spirituellen Schoßraum

Neben der Klitoris mit ihren ca. 8000 Nervenenden auf der Klitorisperle als zuständigem Organ für die körperliche Lust und neben dem G-Punkt, dessen Berührung emotionale Schleusen öffnen kann, findet sich in der Yoni noch ein drittes Zentrum, der sogenannte A- Punkt. Oftmals führt das Halten des A-Punktes direkt in spirituelle Räume. Woher kommt die Bezeichnung A-Punkt? Und wo liegt er
Studien zum Orgasmus der Frau

Häufigkeit des Orgasmus Nur 33 % der deutschen Frauen kommen beim Sex regelmäßig zum Orgasmus (sagt die Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung). Eine Studie von Lehmann aus dem Jahr 2003 zeigt, dass nur 4 % der Frauen rein vaginal einen Orgasmus erreichen. 52 % der Frauen brauchen gleichzeitig eine klitorale und vaginale Stimulation. Rein klitoral erreichen 30% den Orgasmus. Am sichersten
Die Paradoxie der Glückssuche

Macht Tantra glücklich? Wenn ich mich frage, welche Faktoren in meinem Leben besonders zu meinem Glück beigetragen haben, stehen meine Erfahrungen im Kontext von Tantra tatsächlich ganz weit oben. „Tantra macht glücklich“ mag sich als Werbeslogan für Seminaranbieter eignen, als Erwartungshaltung würde ich allerdings davon abraten. In einem meiner letzten Kurse sagte eine Teilnehmerin in der Abschlussrunde: „Ich bin gekommen
Glück, wo bist du?

Glück, wo bist du? Auf vielen spirituellen Wegen geht es darum, Glück zu vermehren und Leiden zu vermindern. Manche Menschen versuchen deshalb, allem Schwierigen aus dem Wege zu gehen. Dabei bewirken gerade gemeisterte Krisen und Herausforderungen oft große Glücksgefühle. Das Leben spart nicht damit, uns immer wieder vor Hürden zu stellen, die nach Entwicklung und Wachstum rufen: „Manche brauchen Schicksalsschläge,
Der Sinn des menschlichen Daseins ist das Glück

„Der Sinn des menschlichen Daseins ist das Glück.“ (Aristoteles) Glücklich durch positives Denken? Es ist schon viele Jahre her, da hörte ich immer wieder, ich müsse mir das, was ich mir wünsche nur plastisch genug vorstellen. Visualisiere jeden einzelnen Moment, jede Begegnung, jede Handlung, jeden Schritt auf dem Weg zu deinem Traum, dann … ja, dann wird sich dem Gesetz der
Ist Glück machbar?

Ist Glück machbar? Dieser Begriff ist so unterschiedlich besetzt, wie es nur möglich ist. Für den einen ist Glück ein gut bezahlter Arbeitsplatz und für eine andere bedeutet es, gerade nicht arbeiten zu müssen und die Freiheit zu genießen. Die vielen Möglichkeiten erinnern mich an die asiatische Metapher des jungen Mannes, der als einziger im Dorf von einem Fremden ein
Glückliche Partnerschaft

Glückliche Partnerschaft Glück ist nicht planbar, nicht im herkömmlichen Sinne. Überhaupt irritieren mich diejenigen, die das Glück zwanghaft suchen. Oder die Erleuchtung. Und hart dafür arbeiten. Mit Askese, Substanzen oder Unterweisungen anderer. „Der glücklichste Mensch ist zufrieden mit seinem Los, egal was es ist“, heißt es bei Seneca. Stoiker wie er halten alle Gelüste und Triebe, alles Wollen und Fühlen
Glücklichsein ist keine Glücksache

Kürzlich las ich in einem deutschen Meditationszentrum wieder einmal den Spruch: „Es gibt keinen Weg zum Glück; Glücklichsein ist der Weg“, der dem Buddha zugeschrieben wird. Außer, dass die Aussage wie ein Zen-Koan anmutet, kann ich, wie vermutlich viele andere, insbesondere dem ersten Teil nicht zustimmen, demzufolge es keinen Weg zum Glück gäbe. Zur Frage was Menschen glücklich macht, habe